Saalfeld aktiv im Traumanetzwerk Thüringen

  • Pressemitteilung

Die Thüringen-Kliniken sind auch weiter regionales Traumazentrum. Seit 2010 ist die Klinik Teil dieser überregionalen Versorgungsstruktur für Schwerverletzte – und konnte einmal mehr ihre Kompetenz und gute Vernetzung unter Beweis stellen.

„Ich habe bei allen Beteiligten gespürt, dass sie das Traumanetzwerk leben“, sagte Auditor Gregor Wittmann nach dem Audit, bei dem er das Netzwerk in Saalfeld umfassend geprüft hatte. Dem engagierten Team bescheinigte er eine hohe Fachlichkeit und lobte ausdrücklich die enge Schnittstelle zum Rettungsdienst. Die Thüringen-Kliniken sind seit 2010 regionales Traumazentrum im Traumanetzwerkes Thüringen und haben erneut nachgewiesen, im eigenen Haus effizient und schnell eine medizinische Versorgung schwerverletzter Patienten zu garantieren und untereinander gut vernetzt zu sein, um bei Weiterverlegungen eine lückenlose Behandlungskette zu gewähren.
PD Dr. med. Marc Schult, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, zeigte sich über die Aussagen des Auditors zum Traumanetzwerk sehr erfreut. Sein besonderer Dank gilt Oberarzt Dr. med. Torsten Will und dem gesamten Team, die das Audit sorgfältig vorbereitet hatten. Oberarzt Dr. Will „hat alle Fäden in der Hand gehabt“, lobte Auditor Gregor Wittmann. Die akurate Vorarbeit trug zum Erfolg bei diesem Audit bei.

Auditor Gregor Wittmann (rechts) mit Oberarzt Dr. med. Gunther Kranert, Oberarzt Dr. med. Torsten Will, Sindy Maak vom Qualitätsmanagement, Chefarzt PD Dr. med. Marc Schult, Pflegedirektorin Sylvia Aschenberner und Chefarzt Dr. med. Lars Kummer.

Das Traumanetzwerk Thüringen vereint mehr als 20 Kliniken mit unfallchirurgischer Expertise. Gemeinsam mit Rettungsdiensten und Leitstellen sorgen sie dafür, dass schwerverletzte Menschen in allen Regionen Thüringens schnellstmöglich die bestmögliche Versorgung erhalten. Die Einteilung in lokale, regionale und überregionale Traumazentren sichert dabei eine flächendeckende Qualität auf höchstem medizinischem Niveau. 

Die Versorgung beginnt bereits am Unfallort: Notärztinnen und Notärzte sowie der Rettungsdienst stabilisieren die Patientinnen und Patienten und leiten dann gezielt die Weiterbehandlung in einem geeigneten Zentrum ein. In Saalfeld übernimmt das interdisziplinäre Team rund um die Uhr. Die Thüringen-Kliniken verfügen über ein modernes diagnostisches und therapeutisches Angebot in der Zentralen Notaufnahme.

Oberarzt Dr. Will, der auch als Notarzt im Einsatz ist, verweist auf die hohe Qualifikation des Teams: „Unsere Mitarbeitenden sind alle nach dem internationalen ATLS-Standard geschult. So stellen wir sicher, dass die Behandlungsprioritäten bei Schwerverletzten schnell erkannt und richtig umgesetzt werden.“ ATLS steht für Advanced Trauma Life Support – ein weltweit etabliertes Konzept zur strukturierten Versorgung von Traumapatienten. „Bis auf schwere Schädel-Hirn-Verletzungen können wir alle Polytrauma-Patienten hier in Saalfeld adäquat versorgen“, betont Dr. Will. Die enge Verzahnung von Notaufnahme, Unfallchirurgie und weiteren Fachbereichen ist dabei entscheidend – für eine sichere Versorgung vom ersten Moment an.