Aus der Geschichte der Thüringen-Kliniken

Die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ sind ein kommunales Krankenhaus mit drei Standorten: Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck.

 

1895
Baubeginn für ein neues Krankenhaus im Hohen Gäßchen in Pößneck

1908
Beginn der Bauplanung für ein neues „Landeskrankenhaus“ in Rudolstadt

1916
Einweihung des neuen Krankenhauses in Rudolstadt

1936
Anbau von weiteren zwei Stationen am Rudolstädter Krankenhaus, das damit auf 200 Betten anwächst.

1945
Beschlagnahmung des Städtischen Krankenhauses Pößneck und Verlegung der Patienten in das Hotel Hirsch und in die Vogel'sche Villa

1946
Rückkehr in das Hohe Gäßchen Pößneck

1946
Errichten einer Baracke auf dem Klinikgelände in Rudolstadt für 35 chirurgische Betten und 20 Kinderbetten. Hinzunahme eines Wohnhauses für 25 Betten der „Inneren Frauenabteilung“. Umbenennen des Rudolstädter Landeskrankenhauses in „Kreiskrankenhaus Rudolstadt“

1950
Umbau und Angliederung der Villa Hohe Straße 39 Pößneck als Entbindungsheim

1951/52
Bildung eines Ärzte- und Architektenkollektivs mit Dr. Dr. Helmut Wahn und Professor Hanns Hopp zur Projektierung des Krankenhauses in Saalfeld.

19. November 1953
Erster Spatenstich in Saalfeld

1953
Verlegung der Pößnecker Poliklinik vom Krankenhaus in die Marienstraße und Umfunktionierung des Nordflügels zur Gynäkologie

1955
Das Saalfelder Hauptgebäude ist im wesentlichen errichtet.

1957
Bronzefigur „Krankenschwester mit Mutter und Kind“ wird vom Rudolstädter Künstler Alfred Priebe übergeben.

Juni 1958
Einzug der HNO-Abteilung in den Saalfelder Neubau.

1958
Das Krankenhaus in Bad Blankenburg wird von der Wismut AG an das Kreiskrankenhaus Rudolstadt verschenkt und wird als Chirurgische Abteilung genutzt.

16. März 1961
Namensverleihung „Georgius Agricola“. Die Thüringen-Kliniken sind nach dem deutschen Wissenschaftler Georgius Agricola benannt. Der „Vater der Mineralogie“ wurde 1494 in Glauchau geboren und starb 61 Jahre später in Chemnitz.

georgius-agricolavergrößern Nach dem deutschen Wissenschaftler Georgius Agricola sind die Thüringen-Kliniken benannt. Der „Vater der Mineralogie“ wurde 1494 in Glauchau geboren und starb 61 Jahre später in Chemnitz.

1961
Das neue Krankenhaus in Saalfeld verfügt über zwölf medizinische Fachabteilungen und beschäftigt 40 Ärzte sowie 130 Vollschwestern.

26. April 1962
Einweihung des Schwesternwohnheimes im Saalfelder Rainweg.

16. September 1962
Die Frühgeborenenstation am Saalfelder Krankenhaus ist bezugsfertig – als an das Haupthaus angeschlossener Rundbau.

1976
Schlüsselübergabe des so genannten Bettenhauses in Rudolstadt sowie rekonstruierter Bereiche.

1977
Erweiterungen in Rudolstadt: Hinzunahme der Röntgenabteilung, der Kreispoliklinik.

1982
Flachdach-Anbau als Verwaltungsgebäude und chirurgische Poliklinik in Pößneck

1986/1987
Inbetriebnahme einer Wäscherei mit neuer Technik in Rudolstadt

1987
Beginn eines Erweiterungsbaus in Pößneck, der als Torso stehen bleibt und 1995 schließlich abgerissen wird

1987
Übergabe des Neubaus in Rudolstadt: Küchentrakt mit neuer Küchentechnik und Speisesaal für 250 Mitarbeiter einschließlich eines Konferenzraumes

1987
Gebäude des Krankenhauses Saalfeld wird unter Denkmalschutz gestellt

1. Januar 1991
Umwandlung des Krankenhauses in Thüringen-Klinik „Georgius Agricola“ Saalfeld GmbH.

1991
Neubau der Hautstation in Saalfeld und Rückverlegung von der Außenstelle „Sommerstein“

1991
Sanierungs- und Umbauarbeiten im Altbau Pößneck

1992
Neubau des Hubschrauberlandeplatzes Hubschrauber in Saalfeldvergrößern Ein Rettungshubschrauber steht 1991 auf dem neuen Hubschrauberlandplatz der Thüringen-Kliniken in Saalfeld. Foto: Thomas Dietschmann und der Computertomographie in Saalfeld

1993
Errichtung einer Intensiv-Therapie-Station in Pößneck

1993/1994
Neubau von Modulen für die Aufnahme der Chirurgischen Abteilung in Rudolstadt; Schließung des Krankenhauses Bad Blankenburg

1994
Neubau eines Linksherzkathetermessplatzes in Saalfeld, Umbau des Kreißsaales und Inbetriebnahme der Gefäßchirurgie als neue Fachrichtung

1994
Spatenstich für den Erweiterungsbau in Pößneck

1995
Inbetriebnahme der on Modulbauweise errichteten neuen Gebäude der Psychiatrie in Saalfeld und Rückverlegung des letzten ausgegliederten Bereichs der Thüringen-Klinik Saalfeld an das Haupthaus

1998
Übernahme des Erweiterungsbaus in Pößneck

2000
Zusammenschluss der Krankenhäuser Pößneck, Schleiz und Ebersdorf zum Saale-Orla-Klinikum

2001
Eröffnung der integrativen Gynäkologie-Geburtshilfe im Pößnecker Haupthaus mit Neugestaltung des Kreißsaales einschließlich Geburtshilfe

 2003
Umzug der Inneren Abteilung von Ranis nach Pößneck

2003
Inbetriebnahme des OP- und Funktionszentrums in Saalfeld, unter anderem mit der zentralen Notaufnahme, OP-Sälen, der Intensivtherapiestation sowie der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

2003
Etablieren der Geriatrie als neue Fachrichtung in Rudolstadt

2003
Fusion der Thüringen-Klinik „Georgius Agricola“ Saalfeld GmbH und des Kreiskrankenhauses Rudolstadt gGmbH zu den Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ gGmbH.

2004
Gründung der Thüringen-Klinik Pößneck GmbH. Heute bestehen die Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ als gemeinnützige GmbH mit den drei Klinikstandorten Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck. Eine 100-prozentige Tochter ist das Medizinische Versorgungszentrum.

2006
Neubau des co.med Gesundheitszentrums in Saalfeld mit dem co.med Gesundheitshotel, Arztpraxen, dem co.med Medical Wellness-Zentrum und dem Zentrum für Physiotherapie der Thüringen-Kliniken.

2006
Neubau eines zentralen Eingangsgebäudes am Klinikstandort Pößneck mit der Intensivtherapiestation, dem Physiotherapie-Zentrum der Thüringen-Kliniken und einer Dialysepraxis

2009
Neubau des Klinikstandortes Rudolstadt an der Volkstedter Leite und Auszug aus dem bisherigen Klinikgelände in der Jenaischen Straße

2009
Fusion der Thüringen-Klinik Pößneck GmbH mit den  Thüringen-Kliniken Saalfeld-Rudolstadt GmbH zu den  Thüringen-Kliniken „Georgius Agricola“ GmbH mit den Standorten Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck.

spatenstich-ru2vergrößern Spatenstich für den Klinikneubau in Rudolstadt: Die Chefärzte PD Dr. Meier und Dr. Braun stehen vor dem Bauschild. Foto: Thomas Dietschmann

9. Oktober 2012
Symbolischer erster Spatenstich für den Neubau der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin in Saalfeld

8. Juni 2015
Einweihung des Neubaus des "Zentrums für Seelische Gesundheit –Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin" in Saalfeld

Fortlaufend
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an allen Klinikstandorten (Neubau, Rekonstruktion, Umbau von stationären Bereichen usw.)

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