Thüringen-Kliniken jetzt ACLS-Schulungsstätte

  • Pressemitteilung

Wenn ein Herz plötzlich stillsteht, zählt jede Sekunde. Es zählt, dass die Hände am Bett wissen, was zu tun ist. Genau dieses Wissen lässt sich trainieren. Seit wenigen Tagen ist das auf neuer Grundlage möglich, denn die Thüringen-Kliniken sind offiziell als ACLS-Schulungsstätte anerkannt, als Trainingsstandort in Partnerschaft mit Skillqube.

ACLS steht für „Advanced Cardiovascular Life Support“, ein international etabliertes Kursformat der American Heart Association, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Lebensrettung verschrieben hat. Der Kurs richtet sich an medizinische Fachkräfte, zu deren Aufgaben das Management von Kreislaufstillständen und anderen kardiovaskulären Notfällen gehört, mit besonderem Augenmerk auf klinische Situationen. 

Schon seit einigen Jahren werden in den Thüringen-Kliniken regelmäßig ACLS-Kurse angeboten. Nun ist daraus ein eigenes Trainingszentrum geworden. Mit der Initialisierung haben die Instruktorinnen und Instruktoren die Berechtigung erhalten, die Kurse eigenständig anzubieten, zunächst für die Pflege und die Ärztinnen und Ärzte der Thüringen-Kliniken, perspektivisch auch für externe Partner. Geschult werden gezielt die Bereiche, in denen Notfälle zum Alltag gehören: Zentrale Notaufnahme (ZNA), , Anästhesie, Intensivstation (ITS), Intermediate Care (IMC) und Herzkatheter, ärztliches wie pflegerisches Personal aller drei Klinikstandorte.

Trainiert wird mit modernster Technik: unter anderem mit einer klinischen Simulationslösung und mit den Defibrillator-Einheiten, die auch im Alltag auf den Stationen im Einsatz sind. Ein Kurs dauert zwei Tage, alle zwei Jahre folgt ein eintägiger Refresher.

„Wer übt, bleibt dran und verliert sein Wissen nicht“, sagt Dr. med. Lars Kummer, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme. „Das didaktische Konzept ist so prägnant und einprägsam, dass es sich direkt in den Stationsalltag übertragen lässt.“