Duft- und Naschgarten regt die Sinne an

  • Pressemitteilung

Seit gut einem Jahr steht den Patienten der gerontologischen Stationen des Zentrums für Seelische Gesundheit die Gartentherapie zur Verfügung.

Der Garten ist als Duft- und Naschgarten angelegt. So werden schon beim Betreten alle Sinne stimuliert. Es gibt Hochbeete mit einer jahreszeitlichen Vielfalt an Obst, Gemüse und Kräutern, umgeben von bunten Blumen und Büschen. Auch verschiedene Pfefferminzsorten versprühen hier ihren Duft.

Gemeinsam mit Ergotherapeutin Kathrin Henkel bewirtschaften und genießen die Patienten den Garten. Ob beim Anziehen junger Pflanzen, beim Pflegen von Beeten, dem Gießen und auch dem Unkraut jäten  – überall wird an "alte" Ressourcen angeknüpft, wie Kathrin Henkel erklärt: "Hier werden die körperliche und die geistige Gesundheit unterstützt." Die Motivation etwas zu tun, entstehe fast von selbst – getreu dem Motto "So ein Garten will schließlich gemacht werden“.

"Im Hinblick auf die leckere Belohnung von frisch gepflückten Beeren, selbstgemachten Salaten, frisch aufgebrühtem Tee und dem wundervollen Rückzugsort der hier entstanden ist, kommt auch der im Antrieb eingeschränkteste Patient ins Tun", schätzt Ergotherapeutin Kathrin Henkel ein.