Chirurgie Pößneck (Praxis Dipl.-Med. Ilgenstein)
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Chirurgische Praxis Dipl.-Med. Ilgenstein

Unsere Leistungen

Wir freuen uns, Sie über unser breites Angebot an ambulanten Operationen und Spezialbehandlungen informieren zu können. Viele Operation können heutzutage ambulant ausgeführt werden und machen einen Krankenhausaufenthalt gänzlich überflüssig. Das spart viel Zeit und Aufwand.
Für Fragen die auf unseren Seiten nicht beantwortet werden, stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung.

Ambulante Operationen

Handchirurgie

Die Handchirurgie umfasst ein weites Gebiet von chirurgischen Krankheitsbildern. Nachfolgend finden sie einige der von uns behandelten Erkrankungen. 

Überbein (Ganglion)

Unter einem Ganglion versteht man eine ballonartige Zyste, die meist Verbindung mit einem Gelenk (häufig Handgelenk) oder einer Sehnenscheide hat. Der so genannte Ballon fühlt sich sehr hart an, ist aber in Wirklichkeit eine sehr dünne Gewebewand, gefüllt mit Gelenkflüssigkeit.

Schnappfinger (schnellender Finger)

Dies ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnen, die nicht mehr richtig gleiten. Bei dem Versuch einen Finger oder den Daumen zu strecken, kommt es zu einem plötzlichen "Rucken bzw. Schnappen" des Fingers. Der Finger bleibt hängen und muss gewaltsam gestreckt werden. Dieses Symptom ist besonders morgens oder nach längerer Ruhe der Hand vorhanden.

Carpaltunnelsyndrom

Hierunter versteht man eine Nerveneinklemmung der Hand. In Höhe des Handgelenkes spannt sich zwischen Daumen- und Kleinfingerballen ein breites Band aus. Dieses Band ist das Dach eines Kanals (Karpaltunnel), der u.a. einen wichtigen Handnerven – den Nervus medianus – enthält. Bei dieser Erkrankung ist dieser Kanal zu eng, es wird auf den Nerven Druck ausgeübt. Die Patienten klagen über mehrere Symptome wie zum Beispiel Taubheitsgefühl in der Hand, insbesondere der Langfinger und schmerzhafter Griff. Dabei kann es vorkommen, dass dem Patienten Gegenstände aus der Hand fallen.

Strangbildung der Hand und Finger (Dupuytrensche Kontraktur)

Das ist eine Bindegewebserkrankung der Hohlhand und der Finger, das Fasziengewebe unter der Haut der Handfläche und Finger wuchert langsam. Zwischen der Handhaut einerseits und den Beugesehnen sowie Nerven u. Gefäßen anderseits liegt eine feste Gewebeschicht. Sie wird Palmarapeneurose vom Arzt genannt. Beim festen Zugreifen oder beim Sturz auf die Hand schützt dieses Gewebe die darunter liegenden Sehnen und Nerven. Bei der Dupuytren'schen Erkrankung verändert sich jedoch dieses Gewebe: es wird strangförmig immer dicker; es bildet Knoten und vor allem es verkürzt sich. Hierdurch werden langsam aber sicher die Finger immer mehr gekrümmt.

Sehnenscheidenentzündung der Daumensehne (de Quervainsche Erkrankung)

Unmittelbar vor dem Handgelenk liegt auf der Speiche ein ringartiger Kanal. In diesem Kanal verlaufen mehrere Sehnen zum Daumen. Durch überanstrengungen oder Entzündungen kann der Kanal zu eng werden. äußerlich spürt man dann an dieser Stelle eine deutlich schmerzhafte Verdickung. Infolge des engen Kanals gleiten die Sehnen nicht ohne Widerstand bei Bewegungen des Daumens. Sie reiben im Kanal, was zu Schmerzen führen kann.

Therapie

Aufgrund der Vielzahl von handchirurgischen Erkrankungen ziehen wir es vor, Ihnen die verschiedenen Heilungsmethoden in einem persönlichen Gespräch zu vermitteln.

Bauchchirurgie

Der Bauchwandbruch ist eine Ausstülpung des Bauchfells und wird im Fachjargon Hernie genannt. Hernien können im Bereich der Leiste, des Nabels oder an anderen Lokalisationen der Bauchdecke auftreten. Sie entstehen im Bereich von Lücken der festen Muskelschichten der Bauchwand. Diese Lücken können angeboren sein oder im Laufe des Lebens durch Dehnung des Gewebes, Überbeanspruchung oder nach früheren Operationen entstehen. Eine wesentliche Ursache ist auch einen erbliche Vorbelastung. Sollte in der Familie ein naher Verwandter eine Hernienoperation hinter sich haben, so ist das Risiko, ebenfalls einen Bruch zu bekommen, erhöht.

Leistenhernie

Dies ist eine schmerzhafte Vorwölbung in der Leiste oberhalb des Schambeins. Manchmal können Darmschlingen, Fettanteile oder andere Bestandteile der Bauchhöhle in den Bruchsack gelangen und einklemmen. Daher ist eine Leistenhernie nicht ungefährlich. Bei Männern tritt diese Erkrankung häufiger auf als bei Frauen.

Nabelhernie

Hierbei handelt es sich um meist angeborene Vorwölbungen im oder in der Nähe des gewebeschwachen Nabels, in die sich das Bauchfell einklemmen kann.

Therapie

Die einzig heilende Therapie eines Bruches ist die Operation. Ein traditionelles Bruchband verhindert nur die Vergrößerung der Hernie. Zusätzlich schwächt es aber die Bauchdecke und trägt somit indirekt zum Fortschreiten der Erkrankung bei. Bei den traditionellen und älteren OP-Methoden werden die defekte Bauchwand und Muskelschicht mit einer Naht verbunden. Häufig kommt es dabei zu einer deutlichen Spannung im OP-Gebiet. Dies führt post operativ zu vermehrten Schmerzen. Die Gefahr des Auseinanderweichens der durch Naht versorgten Strukturen ist groß, dies führt zu einen Wiederauftreten der Hernie.

Modernere Verfahren verwenden zur Reparatur und Deckung des Defektes in der Bauchwand ein Netz. Um das Netz bildet sich eine Gewebeplatte aus. Der Defekt in der Bauchwand wird dadurch gedeckt und der Bruchsackinhalt kann nicht mehr nach aussen treten. Wir verwenden in unserer Praxis bei der OP der Leistenhernie eine eine völlig neue OP-Methode – die amerikanische "PerFix Plug-Technik", das offene Verfahren nach Rutkow oder die so genannte "Trichter-Netz-Technik". In der USA und in Europa wurde die "PerFix Plug-Technik" bereits bei weit über 1.400 000 Patienten erfolgreich angewandt.

In die Bruchlücke wird ein kegelförmiges Polypropylen-Netz (PerFix Plug) eingeführt und fixiert. Ein zweites Netz wird über dem Plug und um den Samenstrang gelegt. Der Verschluss ist somit spannungsfrei. Die Schmerzen nach der Operation sind dadurch deutlich geringer. Das Risiko des Wiederauftretens einer Hernie wird auf optimale Weise verhindert.

Der operative Eingriff wird ambulant durchgeführt, das heisst, der Patient kann bereits zwei bis drei Stunden nach dem Eingriff wieder nach Hause gehen und frühzeitig in seiner gewohnten Umgebung alltägliche Beschäftigungen nachgehen.

Chirurgie der Krampfadern

Krampfadern sind sichtbare, geschwollene, geschlängelte Venen die meist an den Beinen auftreten. Das Krankheitsbild der so genannten Varizen ist weit verbreitet. Etwa jede zweite Frau und jeder vierte Mann leidet unter Krampfadern. In den Venen fließt sauerstoffarmes Blut zurück zum Herzen. Der Herzschlag allein reicht nicht aus, um das Blut von den Beinen zum Herzen zu transportieren. Beim Zusammenziehen der Waden- und Oberschenkelmuskulatur werden die Venen zusammengepresst, und das Blut wird Richtung Körpermitte gepresst (Muskelpumpe). Venenklappen, die wie Ventile arbeiten, verhindern, dass das Blut zurückfließt. Sie lassen das Blut nur in Richtung Herz fließen. Bei Varizen sind die Bindegewebsfasern der Venenwände schwach und überdehnt. Die Venenklappen können daher nicht mehr richtig schließen und es kommt zu einem Rückstrom des Blutes. Dieses versackt und dehnt die ohnehin schon ausgeweiteten Gefäßwände in erhöhtem Maße aus.

Ursachen von Krampfadern

Neben einer vererbten Bindegewebsschwäche gibt es noch weitere Ursachen für Krampfadern. Diese können ebenso durch wenig körperliche Bewegung, Übergewicht, überwiegend stehende oder sitzende Arbeit und die Einnahme der Pille entstehen. Eine große Rolle spielt die Lebensweise in unserer modernen Industriegesellschaft, in der die regelmäßige Bewegung eine untergeordnete Rolle spielt. Bei den Naturvölkern treten solche Erkrankungen dagegen selten auf.

Krankheitsbild

Frühsymptome für Krampfadern sind im Verlauf des Tages auftretendes Schweregefühl, Schwellungen sowie Juckreiz der Beine. Die Beschwerden bessern sich im Vergleich zu den arteriellen Durchblutungsstörungen durch Hochlagerung der Beine oder durch Bewegung. Als Besenreiser bezeichnet man feine rotblaue Venenverästelung, die häufig am Knöchel oder der Innen- und Außenseite der Oberschenkel vorkommen. In den meisten Fällen haben Besenreiser noch keinen Krankheitswert und stellen mehr ein kosmetisches Problem dar. Krampfadern(Varizen) stellen sich als bläuliche, geschlängelte hervortretende Beinvenen dar. Im fortgeschrittenen Stadium verändert sich die Haut über den Krampfadern. Sie verfärbt sich bis ins bräunliche, wird pergamentartig dünn und glänzt.

Gefahren durch Krampfadern

Durch den vermehrten Rückstau beim Krampfaderleiden kommt es zur zunehmenden Wassereinlagerung in das umliegende Gewebe. Die Folge sind stauungsbedingte Hautschäden im Sinne von Hautekzemen und Geschwüren (Ulkus cruris, dem Volksmund bekannten "offenen Beinen"). Häufig treten durch die Stauung der geschädigten Venen auch Entzündungen (oberflächliche Thrombophlebitis) auf, die man als schmerzhafte derbe Verhärtung verspürt. Durch Platzen von Krampfaderknötchen kann es zu massiven Blutungen kommen. Gefährlich kann eine Venenentzündung werden, wenn tiefer gelegene Gefäße betroffen sind. Dann können sich Blutgerinnsel lösen und eine Lungenembolie verursachen.

Therapie

Für die Behandlung von Krampfadern gibt es eine Reihe von Verfahren. Die Auswahl der geeigneten Behandlung trifft der Arzt gemeinsam mit dem Patienten. Dabei wird individuell die persönliche Situation und medizinischen Aspekte des Patienten berücksichtigt. Bei der Wahl des Operationsverfahrens spielen kosmetische Aspekte eine immer größere Rolle. Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist bei der Auswahl des operativen Verfahrens auch die "Aggressivität? des Vorgehens (so genanntes stadiengerechtes Vorgehen, Belassen von Venenmaterial für evt. Transplantation, Notwendigkeit einer Vollnarkose)

Operative Entfernung:

  • Venen-Stripping
  • Mikrophlebektomie

Chiva-Methode

Laserbehandlung:

  • endoluminal (von innen)
  • transkutan (von außen)

Schaumverödung (Sklerosierung)

Venen-Stripping und Phlebektomie

Die Operative Entfernung ist die älteste Methode zur Beseitigung von Krampfadern. Grundsätzlich werden bei einer Operation die befallenen Venen entfernt.

Venen-Stripping

Beim Venen-Stripping wird zunächst über einen Schnitt in der Leiste die Einmündung des oberflächlichen in das tiefe Venensystem freigelegt. Danach werden alle dort einmündenden Venen mit einem Faden zugeknotet und durchtrennt. Im nächsten Schritt wird in die Stammvene (Vena saphena magna bzw. parva) eine Spezialsonde eingeführt und bis zum flussseitigen Ende der erkrankten Vene vorgeschoben. Als nächstes wird die Vene oben und unten durchtrennt und herausgezogen. Um die Aggressivität so niedrig wie nötig zu halten, wird nur der erkrankte Venenabschnitt der Stammvene (stadiengerecht) entfernt. Diese Operation muss in Vollnarkose durchgeführt werden. Kleinere Seitenäste der Stammvenen können über zusätzliche kleine Schnitte behandelt werden. Nachtteil: Die Venen sind unwiederbringlich zerstört. Es besteht eine erhebliche Rezidivneigung im Crossenbereich ( sog.Gefäßneubildung)

Phlebektomie

Um offene Operationen zu vermeiden, wurde dieses Verfahren entwickelt, mit dem Venen durch eine Kanülierung (Einführung dünner Werkzeuge) entfernt werden. Zum Beispiel können Venenstücke "gehäkelt" werden. Die erkrankte Vene wird vor die Haut verlagert und durch Ziehen entfernt. Die Narben sind sehr klein und später kaum zu sehen. Dieses Verfahren ist zur Behandlung von Seitenästen gut geeignet.

Chiva und Chiva extra

"CHIVA" ist die Abkürzung für die originale französische Bezeichnung der Methode und heißt auf Deutsch "ambulante, Venen erhaltende, Blutfluss korrigierende Behandlung von Krampfadern". Es wird bewusst von "Behandlung" und nicht von "Operation" gesprochen. Die gesamte Behandlung umfasst eine spezielle Ultraschalluntersuchung, eine verhältnismäßig kleine Operation und als Nachbehandlung das Tragen eines Kompressionsstrumpfes für eine kurze Zeit.

Chiva-Methode

Das Prinzip der Operation im Rahmen der CHIVA-Behandlung beruht darauf, dass die Krampfadern sich zurückbilden, wenn der falsche Blutfluss ausgeschaltet wird. Wenn auch vielerorts behauptet wird, die Rückbildung einer Krampfader auf ihr ursprüngliches Kaliber sei nicht möglich, beruht diese Aussage nur auf Vermutungen. Wissenschaftliche Untersuchungen nach CHIVA haben jedoch belegt dass die Venen sich auf ihren ursprünglichen Durchmesser zurückbilden.

Dieses Ziel erreicht man, indem die Krampfadern nach feststehenden Grundsätzen an bestimmten Stellen unterbunden werden. Danach kann das Blut nicht mehr rückwärts in die Krampfadern eintreten. Das Blut aus den vielen gesunden Seitenästen kann dagegen auf normalem Wege abfließen. Die Venen werden wieder so dünn, wie sie früher einmal waren, als das zusätzliche Blut sie noch nicht gedehnt hatte.

Hier zeigen wir Ihnen wie CHIVA im Einzelnen durchgeführt wird.

Weitere Informationen zum Thema Krampfadern finden Sie auch unter www.krampfaderleiden.de

Lasermethoden

Laserbehandlung bei Krampfadern

Während die transkutane Lasertherapie von Teleangioektasien oder Besenreisern mittels verschiedener Lasersysteme unterschiedlicher Wellenlänge im großen Umfang und mit unterschiedlichen Ergebnissen seit längerer Zeit durchgeführt wird, stehen lasertechnische Verfahren zur Stammvenen-Chirurgie erst seit etwa fünf Jahren zur Verfügung. Wir arbeiten mit einem Diodenlaser (Wellenlänge 980 nm)

Endoluminaler Laser

Das ELVeS (Endo Laser Vein System) ist ein vielseitiges, leicht einsetzbares System, das die Behandlung der Varizen und deren Folgeerscheinungen ermöglicht. Die Lichtenergie des Lasers wird durch das Hämoglobin des Blutes (roter Blutfarbstoff) aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Die Innentemperatur des Gefäßes beträgt dabei 60-70°C, wodurch eine Veränderung der Venenwand, die Gerinnung des Blutes in dieser Krampfader bewirkt wird. Die Vene wird sozusagen von innen "verschweißt". Die Behandlung kann ambulant unter lokaler Anästhesie durchgeführt werden und bietet den Patienten viele Vorteile. Der Eingriff ist unter Ultraschallkontrolle ein sehr wirksames und einfach zu handhabendes Verfahren. Der Eingriff ist nur minimal invasiv und gering traumatisierend und bietet dadurch eine kosmetisch optimale Lösung. Er hinterlässt keine Narben und minimiert das post operative Risiko an Infektion und Schmerzen enorm. Die ästhetischen Ergebnisse sind exzellent. In der Regel können die Patienten direkt nach dem Eingriff ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen. Extreme sportliche Betätigungen sollten jedoch für einige Tage vermieden werden.


Durchführung des Eingriffs:

  • genaue präoperative Untersuchung des Patienten und Markierung des Verlaufes der Vene mittels Duplexsonographie auf die Haut. Markierung der Einstichstelle.
  • Unter Ultraschallkontrolle Punktion der Vene und Einführung der Lasersonde unter ständiger Positionskontrolle mit Ultraschall
  • Installation des verdünnten Betäubungsmittels in die Umgebung der Vene. Durch die Flüssigkeit in der Umgebung der Vene erreicht man einen Kühleffekt zur Schonung des umgebenden Gewebes.
  • Laserbehandlung entlang der gesamten Vene unter Rückzug der Lasersonde mit einer Geschwindigkeit von 3mm pro 1,5 Sekunden. Das Laserlicht wird dabei in Impulsen abgegeben, es kommt zur Schrumpfung der Vene. Die so verschlossene Vene kann bedenkenlos im Körper belassen werden und wird vom umliegenden Gewebe durch Enzyme aufgelöst.
  • Nach Entfernung des Katheters wird ein Druckverband angelegt und zusätzlich ein Kompressionsstrumpf verordnet. Von der Markierung der Haut bis zum Anlegen des Verbandes dauert der Eingriff ca.1 Stunde.

Transkutaner Laser

Der Laserstrahl wird von außen auf die Haut abgegeben. Dieser dringt in das zu behandelnde Gefäß ein und verschließt es thermisch. Da es sich um einen Laserstrahl handelt, fühlt man meist nur eine Art Kneifen, wenn dieser in die Haut eindringt. Schmerzmittel oder Betäubung sind im Allgemeinen nicht erforderlich. Gewöhnlich sind zwei bis fünf Behandlungen notwendig. Die Sitzungen dauern je nach zu behandelnder Fläche bzw. Dichte fünf bis 30 Minuten. Der transkutane Laser wird überwiegend bei Besenreisern (Besenreiser = unschöne, verzweigte kleine Beinvenen), sowie Teleangioektasie (kleine Gefäßneubildungen bzw. Krähenfüßchen im Gesicht)

Schaumverödung

Sklerotherapie (Verödung von Krampfadern)

Die Sklerotherapie ist eine sehr wirksame und komplikationsarme Behandlung der Krampfadern. Das Ziel der Sklerosierung ist es, einen dauerhaften Verschluss und anschließend das völlige Verschwinden der krankhaft erweiterten Vene zu erreichen.
Durch eine kleine Kanüle wird das Sklerosierungsmittel in die Vene eingebracht. Durch das Einspritzen des Mittels wird in den Krampfadern gezielt eine Reaktion der Venenwand verursacht. Durch diese Entzündung kommt es zum Verkleben der Venenwand. Flüssiges Sklerosierungsmittel wird vor allem für den Verschluss von Besenreisern benutzt. Es lassen sich mit einer Injektion häufig ganze Areale ausschalten.

Eine noch bessere Wirkung des Slerosierungsmittels wird durch das Aufschäumen des Mittels erreicht. Durch den Schaum erreicht man einen längeren und intensiveren Kontakt des Sklerosierungsmittels auf die Venenwand. Der Effekt der Verklebung wird dadurch deutlich erhöht. Die Schaumverödung verwenden wir vor allem zur Behandlung von Venen mit größeren Kaliber (Seitenäste). Einen sehr guten Erfolg haben wir bei der Behandlung von Rezidiven bei Z.n. Krossektomie und Strippingoperation. Durch den Schaum werden Venenstücke unter Ultraschallkontrolle genau auf die gewünschte Länge verschlossen. Man kann exakt nach Plan erkrankte Venenstrecken ausschalten, ohne auch nur einen Schnitt machen zu müssen!

Die Behandlung selbst ist schmerzfrei. Eine Narkose ist nicht erforderlich. Eine Kompressionsbehandlung (Strumpf oder elastischer Verband) ist für ca. eine Woche notwendig.

Das Verkleben der Vene wird durch das Tragen des Kompressionsstrumpfes erheblich unterstützt. Der Patient kann sofort nach einer Behandlungsdauer von ca. 20 Minuten nach Hause gehen.

 

Radiowelle

Radiowellentherapie - die sanfte und schonende Behandlung von Krampfadern

Krampfadern sind krankhafte Erweiterungen der Stammvenen, die bei Nichtbehandlung zu schweren gesundheitlichen Problemen oder zu "offenen Beinen" führen kann. Die Aufgabe der gesunden Venen ist das verbrauchte, sauerstoffarme Blut wieder zum Herzen zurück zu transportieren. Dabei helfen die Venenklappen und die Wadenmuskulatur. Schwaches Bindegewebe, mangelnde Bewegung, Schwangerschaft oder Übergewicht sorgen manchmal dafür, dass das Blut nicht mehr richtig zurück transportiert wird und sich zurück in die Venen staut. Als Folge erschlaffen die Gefäßwände, die Venenklappen schließen nicht mehr richtig und es kommt zu Krampfadern.

Wir bieten Ihnen eine schonende und schnelle Behandlung die "Celon-Methode" oder kurz genannt die Radiowellentherapie an!

die betroffene Vene wird nach einer Punktion durch eine gezielte Behandlung mit Radiofrequenzenergie thermisch verödet die lokale und genau dosierte Abgabe von radiofrequenten Strom bewirkt, dass sich die Vene zusammenzieht und verschließt. die so behandelte Vene verbleibt im Körper und ist von außen nicht mehr sichtbar.

Ihre Vorteile mit dieser Methode

ambulante Behandlung in der Regel unter Lokalanästhesie schonend, wirksam und sicher deutlich reduzierte Schmerzen nach der OP schnelle Mobilität nach der Behandlung geringes Risiko von Narben, Infektionen und Hämatomen

Enddarmerkrankungen

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden befinden sich am übergang vom Mastdarm zum Enddarm. Es sind Schwellkörper, die unter Belastung zur Vergrößerung neigen. Jeder Mensch hat Hämorrhoiden, denn diese braucht man zum Feinverschluss des Afters. Probleme bereiten diese erst wenn durch die Anschwellung bzw. Vergrößerung der Schwellpolster dieser Feinverschluss gestört ist.

Symptome einer Hämorrhoidal-Erkrankung sind Afterjucken, Entzündungen, Blutungen und Wäscheverschmutzung. Ursächliche Faktoren sind erhöhter Druck im Bauch, harter Stuhlgang, Durchfall und starkes Pressen beim Stuhlgang. Durch eine angeborene Bindegewebsschwäche, durch eine häufige Unterdrückung des natürlichen Stuhlgangs einerseits und ungesunde Ernährung zu wenig Ballaststoffe, zu wenig Flüssigkeit anderseits, wird die Entstehung von Hämorrhoiden begünstigt.

Gliederung

Je nach Größe und Ausdehnung unterscheidet man bei Hämorrhoiden vier Stadien:
Grad 1: Vorwölbung im Enddarm, nur mit dem Proktoskop sichtbar.
Grad 2: Vorwölbungen, die beim Pressen hervortreten und sich spontan wieder zurückziehen
Grad 3: Knoten, die vorfallen und nicht mehr spontan zurückrutschen, sich aber reponieren lassen.
Grad 4: Knoten, die permanent außen liegen (Analprolaps)

Die Behandlung

Nur selten müssen Hämorrhoiden operiert werden.

Hämorrhoiden ersten Grades werden konservativ, d.h. nicht-operativ, behandelt. Salben und Analtampons, gegebenenfalls Medikamente, lindern die Symptome.

Zur Beseitigung der Hämorrhoiden Grad 2 und 3 werden diese überwiegend schmerzfrei verödet bzw. mit einem kleinen Gummiring abgebunden.

Gummibandligatur-Behandlung

Bei der Gummibandligatur-Behandlung wird das Gummiband mit Hilfe von besonderem Operationsbesteck, dem so genannten Ligator, um die Basis des Hämorrhoidalknotens gelegt, der dadurch abstirbt und nach ca. einer Woche abfällt. Dabei kann es zu kleinen, harmlosen Blutungen kommen. Auch diese Methode wird ambulant bevorzugt bei blutenden, nicht vorfallenden Hämorrhoiden und gleichzeitig bestehendem eher schlaffem Schließmuskel durchgeführt. Da pro Sitzung nur ein Hämorrhoidalknoten behandelt werden kann sind oft, in dreiwöchigen Abständen, mehrere Sitzungen notwendig. Die Behandlung mit der Gummibandligatur führt zu einem rascheren Behandlungsergebnis als die Verödungsbehandlung.

Die Gummiligatur-Behandlung hat im Gegensatz zur Verödungsbehandlung, bei der das vergrößerte Hämorrhoidalgewebe ja im Analkanal verbleibt und damit meist wiederkehrende Behandlungen notwenig macht, den Vorteil, dass das durch einen kleinen elastischen Gummiring abgeschnürte Hämorrhoidalgewebe abstirbt und die Hämorrhoide damit auf ihre normale Größe verkleinert wird. Diese Methode hat also den Vorteil, dass sie fast wie eine Operation wirkt- ohne dass man schneiden muss!!!

Hämorroiden 4.Grades müssen immer operativ versorgt werden. Ein partieller Analprolaps kann in der Regel ambulant versorgt werden, wobei in diesem Fall eine Narkose erforderlich ist. Wir benutzen zur OP den CO2-Laser und können dadurch die post operativen Schmerzen deutlich minimieren.
Ein kompletter Analprolaps sollte unter stationären Bedingungen operiert werden.

Besondere Praktiken

Darmkrebsfrüherkennung

Gegen einige Krebs-Erkrankungen können wir heute mehr als noch vor einigen Jahren tun. Dies sowohl für die Behandlung als auch für die Früherkennung. Zu den Krebserkrankungen, die aufgrund einer Früherkennung deutlich seltener bzw. weniger bedrohlich werden, gehören die kolorektalen Karzinome (Dickdarm- und Enddarmkrebs).

Bisher stand zur Früherkennung nur der bekannte Papier-Streifentest zum Nachweis von nicht sichtbarem Blut (Hämoccult) im Stuhlgang zur Verfügung. Dieser wird auch weiterhin ab dem 50. Lebensjahr jährlich bis zum Angebot der noch sichereren Früherkennungsmethode (der Koloskopie) angeboten.

Zukünftig aber wird für die Lebensjahre, in denen die Häufigkeit von Darmkrebs deutlich zunimmt - nämlich ab dem 56. Lebensjahr - von den Krankenkassen eine zusätzliche und dabei noch genauere Früherkennung angeboten: Die Spiegelung des gesamten Dickdarmes (Koloskopie). Diese Untersuchung ist deutlich verlässlicher und muss daher nur alle 10 Jahre angewendet werden. Allerdings bedeutet diese Untersuchung auch für Arzt und Patient deutlich mehr Aufwand.

Man kann also ab dem 56. Lebensjahr entscheiden, ob man entweder insgesamt zwei Darmspiegelungen – je eine im Abstand von zehn Jahren – durchführen lassen oder anstelle der Koloskopie die Untersuchung mittels Stuhl-Streifentests, angewendet alle zwei Jahre, fortführen will.

Hämoccult-Test

Mit dem Stuhltest auf nicht sichtbares Blut kann man minimale, nicht sichtbare Blutbeimengungen im Stuhl nachweisen. Diese kommen insbesondere in den Stuhlgang, wenn ein Dickdarmkrebs besteht, der zeitweise bluten kann. Man testet den Stuhl an drei verschiedenen Tagen - Karzinome müssen aber nicht täglich bluten.

Das Befundergebnis dieses Tests muss also regelmäßig kontrolliert und damit wiederholt werden. Der Stuhltest ist häufig auch positiv, wenn andere Blutungsquellen in Frage kommen (z.B. ein Magengeschwür, Hämorrhoiden oder eine Speiseröhrenerkrankung). Auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können den Test fälschlicherweise reagieren lassen. Deshalb muss immer dann, wenn der Test positiv, d.h. auffällig ist, im Anschluss eine Darmspiegelung durchgeführt werden, um einen Dickdarmtumor auszuschließen oder nachzuweisen.

Der Test ist also einfach durchzuführen, birgt aber Unsicherheiten in sich: nicht blutende Darmtumoren werden so nicht festgestellt und bei einem großen Anteil der positiven Tests liegt kein bösartiger Darmtumor vor. Außerdem lassen sich eher schon weiter fortgeschrittene Tumoren entdecken, die Frühformen fallen oft nicht durch Blutung auf.

Wahrscheinlich fast alle Dickdarm-Karzinome entstehen aus bestimmten Wucherungen im Darm, den so genannten Polypen. Dies sind an sich gutartige Gebilde, die häufiger zum Krebs entarten können. Diese Entwicklung vom kleinen Polypen zum großen Polypen und danach zum Krebs dauert etwa fünf bis zehn Jahre. Vom Beginn des Krebswachstums bis zum Auftreten von Beschwerden können nochmals bis zu zehn Jahre vergehen.

Dies erklärt, warum man zur Früherkennung mittels Darmspiegelung nur alle zehn Jahre zur Untersuchung gehen muss: Man entdeckt den Krebs immer noch früh genug, in der Regel deutlich früher als beim Stuhl-Streifentest auf Blut. Ein weiterer Vorteil der Darmspiegelung ist, dass schon die Vorstufen - große Polypen - von Krebs entdeckt werden. Diese können dann fast alle ohne eigentliche Operation bei der Untersuchung abgetragen werden.

Die Darmspiegelung zur Früherkennung muss also nur alle zehn Jahre angewendet werden und sie lässt praktisch schon die Vorstufen von Darmkrebs entdecken, die auch noch während der Untersuchung abgetragen werden können.

Man kann sich zu allen Früherkennungsuntersuchungen eingehend vom Hausarzt beraten lassen. Sollten aber Darmbeschwerden auftreten oder sogar sichtbares Blut auf dem Stuhlgang bemerkt werden, dann sollte auf jeden Fall der Hausarzt aufgesucht werden. Dann ist ohne Alters- oder Zeitraumeinschränkung eine Darmuntersuchung indiziert.

Dickdarmspiegelung (Koloskopie)

Mittels Koloskopie kann der gesamte Dickdarm vom Enddarm (Rektum) bis zum Blinddarm (Coecum) beurteilt werden. Oft ist es auch noch möglich, den untersten Anteil des Dünndarms (terminales Ileum) einzusehen. Die meisten Darmerkrankungen (Polypen, Divertikel, Darmkrebs, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa) sind in diesem Bereich lokalisiert und können so erkannt und ggf. auch gleich behandelt werden. Fast alle bösartigen Dickdarmtumoren (Karzinome) entstehen aus Polypen (Adenome), die - wenn sie noch nicht zu groß sind - über das Koloskop abgetragen werden können. Karzinome müssen praktisch immer operiert werden.

Anhand eines Aufklärungsbogens wird mit jedem Patienten die vorgesehene Untersuchung eingehend besprochen, die Abläufe und möglichen Komplikationen werden entsprechend erklärt: Bei der Koloskopie wird ein flexibles, schlauchartiges Gerät in den After eingeführt, über eine Kamera wird das Bild dann auf einen Monitor übertragen. Der Dickdarm sollte dazu vorbereitet d.h. entleert sein. Dafür wird jedem Patienten am Tag der Erstvorstellung das Abführmittel mit ausführlicher Aufklärung der Anwendung ausgehändigt. Von der totalen Darmreinigung, die manchmal ziemlich unangenehm sein kann, hängt verständlicherweise die Qualität der Untersuchung ab.

Am Tag der Untersuchung erhält der Patient ein Beruhigungsmittel, das in die Vene eingespritzt wird. Deshalb ist es unbedingt erforderlich am Untersuchungstag eine Begleitperson in die Praxis mit zu bringen.

Bei der Untersuchung liegt der Patient bequem in Linksseitenlage. Nach Einführen des Gerätes (Koloskop) wird vorsichtig etwas Luft eingegeben, damit der Darm sich aufweitet und das Gerät unter Sicht vorgeschoben werden kann. Eventuell wird, nach Erreichen der ersten Kurve, der Patient gebeten, sich auf den Rücken zu drehen. Nach dem der Blinddarm erreicht ist, wird das Koloskop wieder zurückgezogen und dabei die Darmschleimhaut begutachtet. Eventuell vorhandene Polypen müssen, wenn sie eine gewisse Größe erreicht haben, mit einer Schlinge abgetragen werden, damit sie feingeweblich untersucht werden können. Aus auffälligen Schleimhautbereichen (Tumoren, Entzündungen etc.) können Gewebeproben entnommen werden, die ebenfalls feingeweblich untersucht werden.

Die gesamte Untersuchung dauert ca. 20 bis 30 Minuten und verursacht im Allgemeinen keine Schmerzen. Blähungen oder ein Druckgefühl sind meistens schon bald nach der Untersuchung wieder rückläufig.

Schwere Komplikationen sind selten. Blutungen nach Polypabtragungen, Probenentnahmen oder Hämorrhoidenbehandlung sind möglich, aber meistens nicht dramatisch. Insbesonders nach Abtragen von großen Polypen oder beim Vorliegen entzündlicher Erkrankungen wie Divertikulitis, Colitis o.ä. kann es zu einem Darmwandleck (Perforation) kommen. Dies hat praktisch immer eine Operation zur Folge. Schlimmstenfalls kann es auch zu einer Bauchfellentzündung kommen, die eine lebensbedrohliche Situation darstellt. Auch um das alles zu verhindern ist eine konsequente Darmreinigung vor jeder Koloskopie unabdingbare Voraussetzung.

Nach der Untersuchung werden das Ergebnis bzw. die vorgenommenen Maßnahmen genau besprochen. Sowohl eine konservative als auch eine operative Behandlung werden dem Patienten entsprechend erklärt und ggf. eingeleitet.

 

Polyektomie

Was sind Darmpolypen?

Darmpolypen sind gutartige Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Dickdarms (Kolon) hineinragen. Sie können verschiedene Formen (pilzartig, polsterartig) und Größen haben sowie einzeln oder in größerer Zahl auftreten. Bei 50 Prozent der Patienten finden sich die Polypen im Enddarm. Es gibt – je nach Gewebeart – verschiedene Polypen. In 95 Prozent der Fälle sind es Adenome. Adenome wachsen und können sich zu Vorstufen von Dickdarmkrebs entwickeln. Wenn ihr Durchmesser größer als ein Zentimeter geworden ist, ist diese Gefahr besonders hoch. Sehr selten treten vererbbare Darmpolypen auf. In solchen Fällen ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, extrem hoch. Zehn Prozent der Bevölkerung hat Polypen im Darm. Im Alter nimmt die Zahl der Betroffenen zu. Bei den über 60-Jährigen finden sich bei jedem Fünften diese Geschwülste der Darmschleimhaut.

Wie entstehen Darmpolypen?

Die Ursachen sind weitgehend unklar. Selten führen erbliche (genetische) Veranlagungen zu Darmpolypen.

Anzeichen für Darmpolypen

Kleinere Polypen machen in der Regel keine Beschwerden. Sie werden aus diesem Grund meist zufällig bei einer aus anderen Gründen vorgenommenen Darmspiegelung (Koloskopie) entdeckt. Je größer die Polypen, desto häufiger treten Beschwerden auf:

  • Durchfall oder Verstopfung (so genannte "wechselnde Stuhlgewohnheiten")
  • Blut (bei großen, blutenden Polypen) und Schleim im Stuhl
  • Blutarmut (Anämie) durch Blutverluste
  • Verschluss des Darmhohlraums und Behinderung der Darmentleerung

 

Polypektomie

Die meisten Polypen lassen sich während einer Darmspiegelung entfernen. Diesen Eingriff nennen ärzte Polypektomie: Ein Instrument mit einer feinen Schlinge wird über den Arbeitskanal des Koloskopes ins Darminnere vorgeschoben. Diese Schlinge besteht aus dünnem Draht, sie wird um den Polypenstiel gelegt und dann zugezogen. Für einen Moment wird dabei ein Hochfrequenz-Strom durch die Drahtschlinge geleitet, wodurch aufgrund der Hitzeeinwirkung der Polyp abgeschnitten wird. Gleichzeitig verschließt die Hitze auch die durchtrennten Blutgefäße, so dass es nicht zu einer Blutung kommen kann.

Der abgeschnittene Polyp wird zusammen mit dem Koloskop aus dem Darm herausgezogen werden. Er muss zur feingeweblichen (histologischen) Untersuchung ins Labor geschickt werden. Dort wird man feststellen, ob bereits Krebszellen im Polypen vorhanden waren und ob der Polyp vollständig entfernt wurde.

Die Polypenentfernung ist nicht schmerzhaft. Zu ihrer Vorbereitung entnimmt der Arzt einige Tage vor der Darmspiegelung eine Blutprobe, um die Gerinnungswerte zu kontrollieren. Während der Darmspiegelung erhalten die meisten Patienten ein Beruhigungsmittel, das sie in einen leichten Dämmerschlaf versetzt, so dass sie ein möglicherweise unangenehmes Druckgefühl im Bauch nicht wahrnehmen.

Die meisten Polypen lassen sich bereits während derselben Darmspiegelung entfernen, bei der man sie entdeckt, - eine erneute, zweite Darmspiegelung ist dazu in der Regel nicht nötig. Sollte sich bei der Untersuchung jedoch ein größerer Polyp zeigen, bei dem eine Entfernung schwieriger erscheint, kann in diesen Fällen eine erneute, zweite Darmspiegelung zur Polypektomie geplant werden. Manchmal bleibt der Patient nach einer solchen, komplizierteren Polypentfernung zur Beobachtung stationär im Krankenhaus.

Risiken bei der Polypektomie

In der Hand eines erfahrenen Arztes ist die Polypektomie während einer Darmspiegelung eine risikoarme Behandlungsmethode. Jedoch können Komplikationen auftreten, insbesondere durch Blutungen an der Stelle, wo der Polyp entfernt wurde. Auch eine Verletzung der Darmwand dabei ist möglich.

Nachsorge bei Darmpolypen

Ein Patient, bei dem bereits ein Darmpolyp festgestellt wurde, hat eine höhere Neigung, erneut Polypen zu bilden. Deshalb sind nach der Behandlung regelmäßige Kontrollen empfohlen.
Nach der Entfernung eines Polypen, bei dem die anschließende histologische Untersuchung Krebszellen gezeigt hat, muss vorerst im halbjährlichen Abstand eine Kontroll-Darmspiegelung erfolgen, um ein erneute, verdächtige Veränderungen im Darm schnell zu erkennen und entsprechend behandeln zu können. Bei unauffälliger Kontrolle werden die Abstände zur nächsten Darmspiegelung größer. Nach der Entfernung von Polypen ohne bösartige Zellen sollte die Kontroll-Darmspiegelung nach drei Jahren erfolgen.

Lasertherapie

Laser sind Geräte, welche eine bestimmte Lichtwellenlänge in einer gewünschten Intensität herstellen können. Diese Lichtenergie wird heutzutage zuverlässig therapeutisch eingesetzt. Dabei wird das speziell gebündelte Laserlicht genutzt, um für kurze Zeit bestimmte Stellen der Körperoberfläche von außen zu behandeln. Dies kann zum Beispiel bei der Entfernung von Altersflecken oder unerwünschtem Haarwuchs Anwendung finden.

Für diverse Schönheitskorrekturen stehen in unserer Praxis zwei Lasertypen zur Verfügung. Zum einen findet bei der Behandlung der Körperoberfläche der CO2-Laser Anwendung. Haarentfernung und Gefäßbehandlung hingegen werden mit dem Diodenlaser durchgeführt.

 

Dermatologische Lasertherapie mit dem CO2- Laser

Mit Hilfe des CO2 Lasers wird das Gewebe mit einem Lichtstrahl von höchster Präzision verdampft. Die Lichtenergie wird in sehr kurzen Pulsen von weniger als einer Tausendstelsekunde auf die Haut geleitet. Dies hat zur Folge, dass das umliegende Gewebe maximal geschont und nicht beeinträchtigt wird. Damit ist das Risiko zur Narbenbildung sehr gering. Sehr schöne kosmetische Resultate mit kurzer Heildauer werden erzielt. Im Prinzip können sämtliche Hautunebenheiten (einfach gesagt alles was von der Haut absteht) mit dem CO2- Laser behandelt werden z.B. Alterswarzen, Blutschwämmchen, Fettablagerungen um die Augen, Warzen, Fibrome oder Pigmentflecken.

Das Verfahren beginnt nach erfolgter örtlicher Betäubung (Auftragen von Emla-Salbe). Die Haut wird mit dem supergepulsten Laserlicht in Kontakt gebracht, so dass nur die oberflächlichen Hautanteile verdampft werden. Der Wundgrund wird verschorft, so dass ein zusätzlicher Verband nicht erforderlich ist.

 

Enthaarung mittels Diodenlaser

Der Haarentfernungs-Laser erzeugt intensive Laserpulse, die zu einer selektiven Erhitzung und somit Zerstörung der Haarwurzeln und des Haarschaftes führen.
Haare unterschiedlicher Farbe (schwarz, braun, blond, rot) lassen sich je nach Hauttyp in ca. fünf bis zehn Sitzungen entfernen. Weiße Haare und Velushaare (Flaum) können auf Grund fehlender Pigmentabsorbtion nicht entfernt werden.

Bei einem Teil der Haare bleibt ein weiteres Wachstum sofort nach der Behandlung aus, zum Teil wird die Haarwurzel so geschädigt, dass verbliebene Haarreste im späteren Verlauf spontan ausfallen. Es sind jedoch in jedem Fall mehrere Behandlungen notwendig, da Haare in unterschiedlichen Zyklen wachsen und die Haarwurzeln nur in der anagenen d.h. Wachstumsphase behandelbar sind.

Das Handstück des Lasers wird aufgesetzt und die Laserpulse werden ausgelöst. Das Handstück ist zusätzlich gekühlt. Bei Auslösen des Laserpulses ist ein leichter Hitzeimpuls zu spüren. Da die Pulse dicht neben einander liegen muss man sich je nach Größe der zu behandelnden Fläche auf mehr oder minder lange Behandlungszeiten einstellen.

Beispiele: Damenbart fünf Minuten – dagegen Damenbein 1,5 Stunden.
Das gleiche Hautgebiet sollte frühestens nach zwei bis dreiWochen neu behandelt werden (Haarwachstumszyklen) Insbesondere bei der Behandlung von Körper und Beinbehaarung sollte man nach drei bis vier Behandlungen eine längere Behandlungspause von drei bis vier Monaten einlegen.

Team

Dr. med. Erika Ilgenstein

Fachärztin für Chirurgie

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